Wer fotografiert, weiß, wie toll es ist, Bilder für eine gefühlte Ewigkeit aufzuheben. Die einen erstellen Schnappschüsse, die anderen professionellere Bilder und die wiederum letzten verkaufen Ihre Bilder, für mehr oder weniger Geld. Es gibt unterschiedliche Bereiche, auf die man sich spezialisiert, aber es gibt auch Leute, die sich nicht spezialisieren wollen, mal mehr, mal weniger gut.
Tier-, Portrait-, Landschafts-, Architektur- oder Makrofotografie - alles Bereiche, auf die sich jeder spezialisieren könnte. Doch was für Equipment benötigt man für diese Bereiche? Die meisten Fotografen schwören auf die Spiegelreflexkamera, sogar noch auf die analoge Variante, denn diese macht, je nach Kenntnisstand und Talent des Fotografen, die besten Bilder, auch von der Qualität, aber auch die gute kleine Kompaktkamera oder sogar das aktuelle Smartphone, die man schnell aus der Jacken- oder Handtasche ziehen kann, machen heutzutage keine schlechten Bilder mehr. Natürlich gilt noch immer der Spruch: Nicht die Kamera macht gute Bilder, sondern der Fotograf.
Begriffe, die man gerade in der Fotografie mit der Spiegelreflexkamera kennen sollte, sind Blende, Belichtungszeit, ISO, Tiefenschärfe, Brennweite, Autofokus und manueller Fokus. Diese möchte ich hier kurz beleuchten.
Blende
Die Blende ist in jedem Objektiv zu finden. Dieser Teil des Objektivs reguliert den Lichteinfluss und wirkt sich auf die Belichtungszeit und die Tiefenschärfe aus. Je kleiner die Blendenzahl ist (im Display der Kamera meist ablesbar bzw. auch einstellbar), desto größer ist der Lichteinfall. Bei einem Objektiv mit der Blende f2,8 wird bei der Einstellung f2,8 das meiste Licht durchgelassen, das heißt, hier kann man bei diesem Objektiv von einer Offenblende sprechen, denn diese ist bei f2,8 ganz offen.Belichtungszeit
Bei der Belichtungszeit spricht man von der Zeit, in der das Licht durch die Blende auf den Sensor (DSLR) / Film (analoge SLR) bei der Auslösung trifft.ISO
Die Einstellung für die Empfindlichkeit des Kamerasensors, gerade wichtig, möchte man in der Nacht ohne Stativ fotografieren. Je höher die Zahl der ISO, desto größer ist die Gefahr eines Bildrauschens, so dass man einen Effekt im Bild hat wie bei alten Fernsehern.Tiefenschärfe
Hier ist die Schärfe des Bildes in der Tiefe gemeint. Möchte man den Fokus auf den Vordergrund legen, sollte man dafür sorgen, dass der Hintergrund unscharf wird, denn so wird ein schöner Effekt auf das eigentliche Motiv gelegt. Mehr Tiefenschärfe erreicht man durch kurze Brennweiten, Abblenden und geringe Distanz von Vorder- und Hintergrund. Hingegen weniger Tiefenschärfe bzw. Schärfentiefe erzielt man durch lange Brennweiten, möglichst offene Blende und große Distanz von Vorder- und Hintergrund.Brennweite
Der Abstand des Brennpunktes, also dem Fokus, zu einem Punkt, in dem dieser scharf abgebildet wird.Autofokus / manueller Fokus
Der Autofokus stellt das Motiv bei halb gedrückter Auslösertaste automatisch mit der Kamerafunktion scharf. Den Autofokus funktioniert allerdings nicht bei jedem Objektiv. Möchte man diesen Nutzen, sollte man beim Kauf eines neuen Objektives darauf achten, dass das Objektiv auch den AF, also den Autofokus, unterstützt. Der manuelle Fokus ist das selbstständige Scharfstellen über den Zoomring des Objektivs. Hierbei sollte man ein gutes Auge besitzen, um auch scharfe Bilder zu erhalten.

